Der Erwerb einer Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen.
Geld richtig anzulegen ist auch 2026 alles andere als trivial. Zwar sind die Strafzinsen der Jahre 2020 bis 2022 inzwischen Geschichte und Tagesgeld- sowie Festgeldkonten werfen wieder positive Zinsen ab – doch bei einer Inflation von 2,9 Prozent (Stand: August 2026) bleibt vom vermeintlichen Zinsgewinn oft nur wenig übrig. Egal, ob Kleinanleger oder Großinvestor: Auch 2026 gibt es lukrative Anlagemöglichkeiten, mit denen das individuelle Ersparte gewinnbringend und gleichzeitig mit überschaubarem Risiko angelegt werden kann. 1 Million Euro erscheint dabei ein realistischer Betrag zu sein, der sich im Laufe eines erfolgreichen Berufslebens anhäuft oder durch ein größeres Erbe oder einen Unternehmensverkauf zustande kommt.
Das Wichtigste in Kürze
- der Aktienmarkt erzielte seit 1900 eine durchschnittliche Realrendite in Höhe von 7,60 Prozent pro Jahr
- Tagesgeldkonten verzinsen sich 2026 im Schnitt mit rund 2,12 Prozent pro Jahr (Spitzenzinsen bis 4,10–4,25 Prozent), Festgeld mit bis zu 3,50 Prozent – deutlich besser als noch 2022, aber bei einer Inflation von 2,9 Prozent bleibt real kaum mehr als der Kaufkrafterhalt übrig
- eine Million Euro über 10 Jahre auf dem Tagesgeldkonto geparkt verliert dadurch real rund 73.000 Euro an Kaufkraft – trotz positiver Nominalverzinsung (Rechenbeispiel weiter unten)
- auch vermeintlich sichere Anlagen bergen Risiken: Fonds, die vor Jahren als Top-Performer galten, oder geschlossene Immobilienfonds können sich in wenigen Jahren deutlich schlechter entwickeln als erwartet
- Anlagen auf dem Aktienmarkt, in Immobilien sowie steuergeförderte Alternativanlagen bieten dennoch einen lukrativen Ausweg – vorausgesetzt, sie sind breit diversifiziert und die Kosten stimmen
- Kapitalanlage ist kein Produkt „von der Stange“ und muss individuell zugeschnitten werden
Ursprünglich veröffentlicht: März 2022 | Zuletzt aktualisiert: September 2026 | Beratung: Jürgen Keilbach, 34 Jahre Erfahrung, §34d/§34f/§34i GewO
Größere Bargeldvolumina, Giro- oder Tagesgeldeinlagen sowie Positionen auf dem Sparbuch galten während der Nullzins- und Negativzinsphase (2020–2022) als kaum noch sinnvoll. Inzwischen hat sich das Bild gewandelt: Tagesgeldkonten rentieren aktuell im Schnitt mit rund 2,12 Prozent pro Jahr, Spitzenangebote liegen bei bis zu 4,10 bis 4,25 Prozent, Festgeldanlagen erreichen im besten Fall bis zu 3,50 Prozent pro Jahr. Das klingt zunächst nach guten Nachrichten. Doch die Inflation liegt aktuell bei 2,9 Prozent (Stand: August 2026, Destatis). Wer sein Geld also auf dem Tagesgeldkonto „parkt“, verliert dadurch weiterhin real an Kaufkraft – nur eben langsamer als noch 2022. Gerade, wer heute vor der Aufgabe steht, eine Million Euro anzulegen, muss sich zwangsläufig über Alternativen Gedanken machen, um seinen Wohlstand langfristig zu erhalten oder sogar zu mehren. Mein Name ist Jürgen Keilbach und ich verfüge bereits über mehr als 34 Jahre an Erfahrung in den Bereichen Finanzen, Versicherungen und Steuer und möchte Ihnen daher innerhalb des nun folgenden Artikels gern einmal einen Ausweg aus dieser Situation darbieten. Ich möchte dabei speziell auf die folgenden Punkte eingehen und Ihnen praktische Lösungsansätze innerhalb dieser aufzeigen:
Inhaltsverzeichnis
- 1 Warum überhaupt 1 Million Euro anlegen?
- 2 Welche Möglichkeiten gibt es in puncto „Wie lege ich 1 Million Euro am besten an“ überhaupt?
- 3 Was muss bei einer Kapitalanlage in Höhe von 1 Million Euro beachtet werden?
- 4 Testen Sie, welcher Anlegertyp Sie sind
- 5 Wo Sie sich zum Thema 1 Million Euro anlegen beraten lassen können
- 6 Fazit zum Thema: „Wie lege ich 1 Million Euro am besten an?“
- 7 Häufig gestellte Fragen zum Thema 1 Million Euro anlegen
- 7.1 Lohnt es sich 2026 überhaupt noch, 1 Million Euro aktiv anzulegen, statt es auf dem Tagesgeldkonto zu lassen?
- 7.2 Wie hoch sind die Tages- und Festgeldzinsen aktuell?
- 7.3 Sind aktiv gemanagte Fonds oder passive ETFs die bessere Wahl?
- 7.4 Lohnen sich geschlossene Immobilienfonds wie die ImmoChance-Deutschland-Reihe noch?
- 7.5 Wie sicher sind Investitionen in Photovoltaikanlagen?
- 7.6 Wie sollte ich 1 Million Euro sinnvoll aufteilen?
- 7.7 Wie erhalte ich eine persönliche Beratung?
- 7.8 Über den Autor: Jürgen Keilbach
Warum überhaupt 1 Million Euro anlegen?
Das Netto-Vermögen deutscher Haushalte liegt im Median bei rund 103.200 Euro (Bundesbank-Vermögensbefragung, Stand: 2023, veröffentlicht April 2025). Mit einem Vermögen in Höhe von 1 Million Euro liegen Sie also weit über dem Durchschnitt. So stellt sich für Sie vielleicht die Frage, weshalb Sie dieses ohnehin überdurchschnittlich hohe Geldpolster noch aktiv anlegen sollten, statt es einfach liegen zu lassen? Die Gründe hierfür sind recht vielseitig:
- Ihr Kapital verliert allmählich an Wert (Inflation)
- selbst positive Tagesgeldzinsen gleichen die Inflation aktuell nur teilweise aus (reale Negativrendite)
- sinkende Rentenniveaus in Deutschland bleiben mittelfristig ein Thema (Altersarmut)
- Ihr Kapital nicht gewinnbringend anzulegen kostet Sie vorteilhafte Renditen (Opportunitätskosten)
- Ihr Geld kann Einkommensströme für Sie generieren (Kapitaleinkommen)
Lassen Sie uns innerhalb der folgenden Unterabschnitte gern einmal detaillierter auf die oben genannten Punkte eingehen!
Inflation, Tagesgeldzinsen und Opportunitätskosten
Nehmen wir das exemplarische Beispiel von einem Millionenbetrag, der für 10 Jahre auf einem Tagesgeldkonto zu aktuellen Konditionen (2,12 Prozent pro Jahr) „geparkt“ wird, bei einer angenommenen Inflation von 2,9 Prozent pro Jahr:
Nominaler Endbetrag nach 10 Jahren: 1.233.411,69 Euro
Kaufkraftbereinigter (realer) Wert: nur noch 926.732,33 Euro
Realer Kaufkraftverlust trotz positiver Verzinsung: rund 73.268 Euro
Hätten Sie Ihr Kapital stattdessen breit diversifiziert investiert und dabei eine – für ein langfristig angelegtes, gemischtes Portfolio realistische – Rendite von 7,00 Prozent pro Jahr erzielt, ergäbe sich folgendes Bild:
Nominaler Endbetrag nach 10 Jahren: 1.967.151,36 Euro
Kaufkraftbereinigter (realer) Wert: 1.478.032,65 Euro
Fazit: Der reale Unterschied zwischen Tagesgeld und einem breit diversifizierten Portfolio beträgt nach 10 Jahren rund 551.300 Euro – zugunsten der Kapitalmarktanlage. Selbst in einer Welt mit wieder positiven Zinsen bleibt Tagesgeld damit für den langfristigen Vermögensaufbau einer Million Euro nur bedingt geeignet: es sichert die Liquidität, schützt aber kaum vor Kaufkraftverlust.
Jürgen Keilbach
Ihr persönlicher Finanzberater
Mein persönlicher Tipp für Sie:
Lassen Sie über unsere kostenlosen Online-Beratungen besser heute noch als morgen über die vielseitigen Möglichkeiten sprechen, Ihr Kapital nachhaltig und inflationsgeschützt anzulegen! Untätigkeit lässt große Vermögen aktuell sehr schnell dahinschmelzen. Wer jedoch klug und breit diversifiziert anlegt, der kann seinen Wohlstand nicht nur erhalten, sondern idealerweise sogar noch steigern!
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Steigende Altersarmut
Laut einer Studie des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend leiden in Deutschland weiterhin rund 25 Prozent aller über 80-Jährigen an Altersarmut. Zwar hat der Gesetzgeber das Rentenniveau per Gesetz bis 2039 bei 48 Prozent des letzten Nettolohns „eingefroren“ (sogenannte Haltelinie) – eine Verbesserung gegenüber älteren Prognosen, die noch von einem Rückgang auf rund 46 Prozent bis 2034 ausgingen. Nach 2039 rechnen Experten aber ohne weitere Reformen wieder mit einem Rückgang auf etwa 44 bis 46 Prozent. Auch unabhängig vom Rentenniveau bleibt zudem ein fehlendes Finanzpolster häufig der eigentliche Grund für Altersarmut. 1 Million Euro erscheinen zwar zunächst als mehr als gute Grundlage, jedoch hat das obige Beispiel gezeigt, wie schnell sich auch große Geldmengen „verwässern“ können. Großes Kapitalvermögen kann gewinnbringend für Sie arbeiten und Ihnen ganz nebenbei attraktive Kapitaleinkommen in Form von Zinsen, Dividenden, Mieteinnahmen oder Ausschüttungen sowie anderweitigen Einsparungen generieren. Diese können Ihnen im Alter Ihren Lebensstandard sichern, indem sie als adäquater Rentenersatz dienen.
Jürgen Keilbach
Ihr persönlicher Finanzberater
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Indem Sie auf breit gefächerte Kapitalmarktanlagen setzen, die regelmäßige Erträge in Form von Zinsen, Dividenden oder Ausschüttungen generieren, können Sie sich quasi ein zusätzliches und sicheres Einkommen fürs Alter aufbauen. Ich zeige Ihnen mit meinem Team in unseren Online-Beratungen, wie das geht!
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Welche Möglichkeiten gibt es in puncto „Wie lege ich 1 Million Euro am besten an“ überhaupt?
Neben Sparbuch, Girokonto sowie Tages- und Festgeldkonto traut sich der Deutsche bisweilen wenig zu. Doch gerade auf dem Aktien- sowie Immobilienmarkt lassen sich noch lohnenswerte Renditen erzielen! Darüber hinaus gibt es noch staatlich geförderte, alternative Anlageformen wie beispielsweise Photovoltaik-Investments. In den nun folgenden Unterabschnitten möchte ich Ihnen daher die – aus meiner Sicht den besten Ausweg aus der geschilderten Situation bietenden – Anlageformen einmal voll umfassend vorstellen:
- Immobilienfonds
- Aktienfonds/ETFs
- alternative Anlagevarianten wie zum Beispiel Photovoltaik
Vorweg: Sie können obige Anlageformen entweder per Sparplan besparen oder mit einem größeren Einmalbetrag in diese investieren. Lesen Sie daher gern weiter, wie das funktioniert!
Immobilienfonds
Direktinvestments in Immobilien erscheinen für viele Privatanleger oftmals zu teuer, beziehungsweise zu risikobehaftet. Jedoch bietet der Immobiliensektor vielerlei Investitionsmöglichkeiten – beispielsweise in Form eines passiven Immobilieninvestments über einen geschlossenen Immobilienfonds. Ein Beispiel aus dem Hause Primus Valor, das ich hier bewusst ehrlich und mit beiden Seiten zeigen möchte: Der bereits abgeschlossene Vorgängerfonds „ICD 7“ erzielte für seine Anleger rund 8,64 Prozent Rendite pro Jahr – ein gutes Ergebnis. Der aktuellere Fonds „ImmoChance Deutschland 11“ (ICD 11, Platzierung 2021/2022) zeigt hingegen, wie schnell sich das Bild bei geschlossenen Immobilienfonds ändern kann: Der Anteilswert ist von rund 87 Prozent (Mitte 2022) auf aktuell nur noch 58,94 Prozent des ursprünglichen Einsatzes gesunken (Stand: 31.03.2026), trotz bereits ausgezahlter Ausschüttungen von 8,5 Prozent in den Jahren 2022/2023. Unter dem Strich steht der Fonds damit aktuell noch deutlich im Minus.
Was lässt sich daraus lernen? Die Wertentwicklung eines abgeschlossenen Fonds sagt nichts über die nächste Generation desselben Anbieters aus – jeder Jahrgang investiert in andere Immobilien zu anderen Marktbedingungen. Geschlossene Immobilienfonds bringen zudem systembedingt eingeschränkte Liquidität (lange Laufzeiten, kein täglicher Verkauf möglich) sowie ein echtes Verlustrisiko mit sich. Wer in diese Anlageklasse investieren möchte, sollte daher nicht auf vergangene Erfolgsmeldungen allein vertrauen, sondern jeden einzelnen Fonds, seine aktuelle Wertentwicklung und seine Kostenstruktur unabhängig prüfen lassen. Gern unterstütze ich Sie dabei im Rahmen einer produktneutralen Beratung.
Jürgen Keilbach
Ihr persönlicher Finanzberater
Mein persönlicher Tipp für Sie:
Geschlossene Immobilienfonds können sich für größere Einmalanlagen wie 1 Million Euro eignen, bringen aber auch ein echtes Verlust- und Liquiditätsrisiko mit sich – wie das Beispiel oben zeigt. Lassen Sie mich mit Ihnen gemeinsam und produktneutral prüfen, ob und welcher Fonds zu Ihrer Situation passt!
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Aktienfonds/ETFs
Eine weitere Möglichkeit, die ich Ihnen gern vorstellen möchte, sind Investitionen in aktiv gemanagte Aktienfonds oder passive ETFs (auch: „Exchange Traded Funds“ genannt). Während ETFs quasi 1:1 ganze Märkte abbilden und in verschiedene, zu einem Index gehörenden Aktienwerte investieren, so werden aktive Aktienfonds von erfahrenen Fondsverwaltern gemanagt – gegen entsprechend höhere Kosten. Ein einfacher, breit gestreuter iShares Core MSCI World UCITS ETF erzielte über die letzten 10 Jahre 12,69 Prozent pro Jahr (5 Jahre: 11,69 Prozent p.a.) – bei gerade einmal 0,20 Prozent laufenden Kosten pro Jahr.
Aktiv gemanagte Fonds versprechen, den Markt zu schlagen. Ob das gelingt, zeigt sich aber erst im Rückblick – und die Ergebnisse schwanken stark, wie folgendes ehrliches Update zu drei Fonds zeigt, die 2010 bis 2020 noch als Top-Performer galten:
| Fonds | Kosten (TER) | Rendite 2010–2020 p.a. | Rendite 10 Jahre p.a. (aktuell) | Rendite 5 Jahre p.a. (aktuell) |
|---|---|---|---|---|
| Multiple Opportunities R (Flossbach von Storch) | 1,62 % | 8,80 % | 4,21 % | 1,99 % |
| Smart Industrial Technologies LD (DWS) | 1,46 % | 14,29 % | 11,43 % | 9,89 % |
| Growth Europe Opportunities EUR (Comgest) | 1,60 % | 18,63 % | 4,77 % | -7,63 % |
| iShares Core MSCI World UCITS ETF | 0,20 % | – | 12,69 % | 11,69 % |
Der Vergleich zeigt eindrücklich: Der einst gefeierte Comgest Growth Europe Opportunities erzielte zwischen 2010 und 2020 noch 18,63 Prozent pro Jahr – über die letzten 5 Jahre steht dagegen ein Minus von 7,63 Prozent pro Jahr zu Buche. Auch Flossbach von Storch Multiple Opportunities R ist von seinen früheren Glanzzahlen weit entfernt. Einzig der DWS Smart Industrial Technologies LD konnte sein hohes Niveau in etwa halten. Ein breit gestreuter, passiver ETF auf den MSCI World hätte Sie in all diesen Fällen nicht nur deutlich günstiger, sondern über die letzten 5 sowie 10 Jahre auch mit der besseren Rendite begleitet. Das heißt nicht, dass aktive Fonds grundsätzlich schlecht sind – aber vergangene Erfolge sind keine Garantie für zukünftige Ergebnisse, und ein Fondsvergleich sollte immer mit aktuellen, nicht mit veralteten Zahlen erfolgen.
Aktienfonds oder ETFs bieten Ihnen unabhängig davon den großen Vorteil der starken Diversifizierung. Denn durch ein möglichst breit gefächertes Investment in viele, verschiedene Werte, sinkt Ihr individuelles Risiko. Viele Fonds und ETFs bieten zudem attraktive Ausschüttungsrenditen, die im Alter als Rentenersatz dienen können. Hier erfahren Sie mehr über diese Thematik!
Jürgen Keilbach
Ihr persönlicher Finanzberater
Mein persönlicher Tipp für Sie:
Nutzen Sie breit gestreute, kostengünstige ETFs oder ausgewählte aktiv gemanagte Fonds für eine gefächerte Anlage in den Kapitalmarkt. Prüfen Sie dabei stets die aktuelle, nicht nur die historische Wertentwicklung sowie die laufenden Kosten der jeweiligen Fonds. Ich helfe Ihnen gern dabei, die für Sie passende Mischung zu finden!
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Alternative Anlagevarianten wie zum Beispiel Photovoltaik
Als ebenfalls einträglich erweisen sich nebst Aktienmarkt- oder Immobilieninvestments auch Investitionen in alternative Anlagevarianten wie beispielsweise Photovoltaikanlagen. Auch hier sind Nettorenditen zwischen 6,00 und 8,00 Prozent pro Jahr möglich. Als potenzieller Anleger können Sie sich zunächst für eine eigene Photovoltaikanlage entscheiden, für die Sie aber geeignete Flächen (zum Beispiel Dachflächen oder Grundstücke) benötigen. Den so produzierten Strom können Sie entweder für eigene Zwecke nutzen oder diesen ins Stromnetz einspeisen. Deutlich attraktiver sind für den Privatanleger jedoch sogenannte Direktinvestments in Photovoltaik. Hier können Sie als selbstständiger Stromunternehmer in den Bau von Photovoltaikanlagen investieren und von deren Erträgen sowie von diversen, staatlichen Förderungen und steuerlichen Begünstigungen profitieren! Lassen Sie sich auch zum Thema Photovoltaik-Investments gern voll umfassend von mir beraten!
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Mein persönlicher Tipp für Sie:
Auch alternative Investitionsmöglichkeiten können sich für Sie als potenziellen Privatanleger lohnen! Profitieren Sie hier vor allem von steuerlichen Begünstigungen sowie staatlichen Förderungen und erweisen Sie damit gleichzeitig auch der Umwelt einen guten Dienst! Mein Team und ich kennen uns auch hinsichtlich dieser Thematik bestens aus und geben Ihnen dieses Wissen gern kostenlos in unseren Online-Beratungen weiter!
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Was muss bei einer Kapitalanlage in Höhe von 1 Million Euro beachtet werden?
Unabhängig davon, woher die Kapitalien für Ihr Vorhaben „Wie lege ich 1 Million Euro am besten an?“ stammen: In jedem Fall sollten Sie für sich selbst zunächst eine Reihe Anlage-spezifischer Attribute festlegen! Aus diesen lässt sich später Ihre individuelle Anlagestrategie ableiten. Wichtig sind dabei die folgenden Punkte:
- Diversifikation
- individuelle Anlageziele und Anlagetypen
- Risiko
- Flexibilität & Liquidität
- steuerliche Attraktivität
Die oben genannten Punkte sind Bestandteil meiner ganzheitlichen Finanzberatungen und werden von mir bei der Erstellung Ihrer Anlagestrategie miteinbezogen. In den folgenden Unterabschnitten möchte ich Ihnen gern noch genauer aufzeigen, was es damit genau auf sich hat.
Diversifikation
In puncto Millionen anlegen sollten Sie vor allem breit diversifiziert investieren, um unnötige Risiken zu vermeiden und möglichst stabile Erträge zu generieren. Gemeint ist damit zum einen das Investieren in möglichst viele Anlageobjekte, aber zum anderen auch in viele, verschiedene Anlageklassen (auch: „Assets“ genannt). Daher sollten Sie Ihren Kapitalstock auf verschiedene Anlageklassen wie beispielsweise Aktien, Immobilien sowie alternative Investments aufteilen. Auch innerhalb der Assets können Sie variieren – so investieren Sie mit einem oder mehreren Aktienfonds beispielsweise in verschiedene Märkte oder Branchen. Bei einem Immobilienfonds investieren Sie zudem automatisch in eine Vielzahl an Immobilienprojekten. Gleiches gilt auch für PV-Projekte, die deutschlandweit in unterschiedliche PV-Anlagen investieren.
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Investieren Sie Ihr Kapital in möglichst viele, verschiedene Anlageklassen! So können potenzielle Risiken bestmöglich ausgeschlossen werden. Auch rentieren die einzelnen Asset-Klassen oftmals antizyklisch zueinander. Lassen Sie mich Ihr Kapital daher am besten in viele, unterschiedliche Anlageprodukte investieren, um bestmögliche Resultate für Sie zu erzielen!
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Individuelle Anlageziele und Anlagetypen
Ebenso müssen Sie vorher genau klären, welche individuellen Anlageziele Sie verfolgen wollen, beziehungsweise was für ein Anlegertyp Sie überhaupt sind? Anbei ein paar Beispiele, hinten denen sich vielleicht auch Ihr individuelles Anlageziel verbergen könnte:
- Kapitalerhalt/Inflationsausgleich
- nachhaltiger Vermögensaufbau
- Aufbau eines Nebeneinkommens aus Zinsen, Dividenden, Mietzahlungen oder Ausschüttungen
- Sparen fürs Alter
- Umschichtung in verschiedene Anlageklassen (Herausnahme Risiko)
- steuerlich begünstigte Investments nutzen (zum Beispiel Photovoltaik)
Sind Sie zudem eher risikofreudig oder eher risikoavers? Ihr individueller Anlagehorizont sowie Ihre Lebenssituation spielen hierbei auch eine wichtige Rolle. Lassen Sie uns die genannten Punkte daher am besten gemeinsam im Rahmen eines kostenlosen und unverbindlichen Beratungstermins besprechen!
Jürgen Keilbach
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Nicht jeder Anleger ist gleich! Daher ist eine persönliche Beratung so unfassbar wichtig! Lassen Sie mich daher bei einer kostenlosen und unverbindlichen Online-Beratung Ihr individuelles Anleger- und Risikoprofil erstellen, um damit im Anschluss die für Sie passenden Anlageprodukte zu finden!
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Risiko
Jegliche Kapitalanlagen unterliegen einem gewissen Risiko! Ohne Risiko gibt es in der Regel keine nennenswerte Rendite! In Zeiten niedriger oder gar negativer Zinsen und gleichzeitig hoher Inflationsraten müssen Sie jedoch Risiken eingehen, um Ihr Kapital zu erhalten, ganz zu schweigen davon, um es zu vermehren. Jede Anlageklasse weist dabei für sich ihr eigenes Risikoprofil auf. Während Aktien verhältnismäßig risikoreich sind, so punkten Immobilien zwar durch weniger Risiko, aber generieren im Schnitt auch niedrigere Erträge. Eine gute Mischung aus risikoreichen und risikoarmen Anlageklassen in Ihrem Portfolio ist aber in jedem Fall zu empfehlen!
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Ohne Risiko gibt es zwar in den meisten Fällen keine Rendite, jedoch lässt sich durch kluge und umsichtige Investmententscheidungen oftmals beides gut vereinbaren – sprich: respektable Renditen bei gleichzeitig überschaubarem Risiko. Durch die richtige Auswahl an Anlageprodukten und deren gute Beimischung durch einen erfahrenen Finanzmarktexperten holen Sie die beste Rendite, bei gleichzeitig geringem Risiko heraus!
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Flexibilität & Liquidität
Ein weiterer Punkt, der bei der Erstellung Ihrer Anlagestrategie bedacht werden sollten, ist der Punkt „Flexibilität & Liquidität“. Oder sprich: wie stark sind Sie von Ihrem Vermögen oder den Erträgen daraus abhängig? Wie schnell müssten Sie im Ernstfall über Ihr angelegtes Vermögen verfügen können – beispielsweise sofort oder binnen 1 Woche, 1 Monat, 1 Jahr usw.? Investments in Aktienfonds oder ETFs sind hier – abgesehen von marktlichen Schwankungen –flexibler, als beispielsweise Anlagen in geschlossene Immobilienfonds.
Steuerliche Attraktivität
Zu guter Letzt sollten Sie auch steuerliche Vorteile in puncto „Wie lege ich 1 Million Euro am besten an?“ miteinbeziehen. PV-Anlagen können in Deutschland beispielsweise mit bis zu 12,50 Prozent pro Jahr abgeschrieben werden (degressive Abschreibung). Dadurch reduziert sich der auf die Einkünfte aus den Photovoltaikanlagen zu zahlende Steuerbetrag mitunter erheblich! Auch Investitionen in Bestands- sowie Denkmalimmobilien werden vom Staat steuerlich begünstigt. Gleiches gilt auch für diverse Förderungen vom Staat wie beispielsweise die Einspeisungsvergütung gemäß EEG-Gesetz.
Testen Sie, welcher Anlegertyp Sie sind
Checken Sie alle im vorherigen Abschnitt angesprochenen Punkte bezüglich der Erstellung Ihrer individuellen Anlagestrategie, beziehungsweise der Feststellung Ihres jeweiligen Anlagetyps gern einmal selbst! Nutzen Sie hierfür unser kostenloses und unverbindliches Tool, in welchem Sie alle Ihnen bei der Geldanlage wichtigen Aspekte einbinden können. Erfahren Sie im Anschluss per Knopfdruck, was für ein Anlegertyp Sie wirklich sind und welche Anlageklassen daher genau zu Ihnen passen könnten!
Wo Sie sich zum Thema 1 Million Euro anlegen beraten lassen können
Lassen Sie sich zum Thema 1 Million Euro anlegen am besten von mir und meinem erfahrenen Team an Finanzexperten über unsere vorteilhaften Online-Beratungen informieren. Ich verschaffe Ihnen zunächst einen ganzheitlichen Überblick über die bestehenden Möglichkeiten und erstelle im Anschluss Ihr individuelles Anlageprofil. Aus diesem lässt sich dann die für Sie passende Anlagestrategie ableiten. Der Finanzmarkt ist eine hart umkämpfte Branche! Es gibt viele schwarze Schafe, die Ihnen unseriöse und überteuerte Angebote offerieren. Sprechen Sie daher lieber gleich mit mir und meinem erfahrenen, vertrauensvollen und etablierten Team an Finanzmarktexperten und sichern Sie sich daher am besten heute noch eine kostenlose Online-Beratung!
Fazit zum Thema: „Wie lege ich 1 Million Euro am besten an?“
Anstatt sich mit mageren Realrenditen bei gleichzeitig spürbarer Inflation abzufinden, sollten Sie also am besten breit diversifizierte Kapitalmarktanlagen sowie sorgfältig geprüfte Investitionen in Immobilien oder alternative Anlageklassen ins Auge fassen. Wie das Beispiel der Aktienfonds und Immobilienfonds oben zeigt, sind dabei aber auch Enttäuschungen möglich – entscheidend ist eine ehrliche, aktuelle und produktneutrale Prüfung statt des Vertrauens auf veraltete Erfolgsmeldungen. So sind bei einer klugen, breit diversifizierten Strategie durchaus weiterhin attraktive Renditen realistisch! Auch lässt sich ein individuelles Portfolio mit den zu Ihren Anlagezielen passenden Anlageprodukten erstellen. Hinsichtlich zusätzlicher Informationen über breit diversifizierte Portfolios, bestehend aus nachhaltigen und renditestarken Anlageklassen wie zum Beispiel klassischen Aktienfonds, Immobilienfonds und Photovoltaik, berate ich, Herr Jürgen Keilbach, Sie gern umfassend und persönlich! Ich bin ein anerkannter Finanzberater mit mehr als 34 Jahren Erfahrung am Markt und biete Ihnen eine große Auswahl an qualitativ hochwertigen Finanzprodukten ohne Anbieterbindung. Auf der Plattform WhoFinance wurde die Jürgen Keilbach Finanzoptimierung zum TOP 1 Finanzberater Mannheim und Rhein-Neckar-Kreis ausgezeichnet. Unser Team betreut bisweilen mehr als 1.000 Mandanten und spart diesen durch kluge und umsichtige Investmententscheidungen durchschnittlich ein Pendant von bis zu einem Nettomonatsgehalt pro Kalenderjahr! Das freundliche Team der Finanzberatung Jürgen Keilbach freut sich daher schon auf Ihre Kontaktaufnahme!
Häufig gestellte Fragen zum Thema 1 Million Euro anlegen
Lohnt es sich 2026 überhaupt noch, 1 Million Euro aktiv anzulegen, statt es auf dem Tagesgeldkonto zu lassen?
Ja. Zwar sind die Zinsen seit 2022 wieder positiv (Tagesgeld im Schnitt 2,12 % p.a.), doch bei einer Inflation von 2,9 % (August 2026) bleibt real kaum mehr als der Kaufkrafterhalt übrig. Über 10 Jahre bedeutet das rund 73.000 Euro realen Kaufkraftverlust gegenüber einem breit diversifizierten Portfolio.
Wie hoch sind die Tages- und Festgeldzinsen aktuell?
Tagesgeld liegt 2026 im Schnitt bei rund 2,12 % p.a. (Spitzenangebote bis 4,10–4,25 %), Festgeld bei bis zu 3,50 % p.a. Das ist deutlich besser als während der Negativzinsphase 2020–2022, gleicht die aktuelle Inflation von 2,9 % aber nur teilweise aus.
Sind aktiv gemanagte Fonds oder passive ETFs die bessere Wahl?
Ein einfacher iShares Core MSCI World UCITS ETF erzielte über 10 Jahre 12,69 % p.a. bei nur 0,20 % Kosten. Mehrere früher gefeierte aktive Fonds (z. B. Comgest Growth Europe Opportunities: -7,63 % p.a. über 5 Jahre) haben dagegen deutlich schwächer performt als in der Vergangenheit. Entscheidend ist die aktuelle, nicht die historische Wertentwicklung.
Lohnen sich geschlossene Immobilienfonds wie die ImmoChance-Deutschland-Reihe noch?
Das kommt stark auf den einzelnen Fonds und Jahrgang an. Während der abgeschlossene ICD 7 rund 8,64 % p.a. erzielte, liegt der Anteilswert des aktuelleren ICD 11 aktuell nur noch bei 58,94 % des ursprünglichen Einsatzes (Stand: 31.03.2026). Eine unabhängige Einzelfallprüfung ist hier unerlässlich.
Wie sicher sind Investitionen in Photovoltaikanlagen?
Photovoltaik-Direktinvestments können Nettorenditen zwischen 6 und 8 % pro Jahr erzielen und bieten steuerliche Vorteile (u. a. degressive Abschreibung). Wie bei jeder Sachwertanlage bestehen aber Ertrags- und Betreiberrisiken, weshalb auch hier eine sorgfältige Prüfung des Anbieters wichtig ist.
Wie sollte ich 1 Million Euro sinnvoll aufteilen?
Eine breite Diversifikation über mehrere Anlageklassen (Aktien/ETFs, Immobilien, alternative Investments) entsprechend Ihrem individuellen Risikoprofil, Anlagehorizont und Liquiditätsbedarf ist entscheidend. Es gibt keine pauschale Musterlösung – die passende Strategie ergibt sich erst aus einer individuellen Beratung.
Wie erhalte ich eine persönliche Beratung?
Als unabhängiger Versicherungsmakler und Finanzberater (§ 34d, § 34f, § 34i GewO) berate ich Sie kostenlos und unverbindlich. Jetzt Beratungstermin vereinbaren oder direkt anrufen: +49 621 49086060.

Über den Autor: Jürgen Keilbach
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Jürgen Keilbach berät seit über 34 Jahren unabhängig in den Bereichen Kapitalanlagen, Altersvorsorge, Versicherungen und Finanzierungen. Als zugelassener Makler nach § 34d GewO (Versicherungsmakler), § 34f GewO (Finanzanlagenvermittler) und § 34i GewO (Immobiliendarlehensvermittler) berät er produktneutral und im ausschließlichen Interesse seiner Mandanten.
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