Hilfe, ein Einbruch! Was Sie als Versicherte beachten müssen…

Keine schöne Vorstellung, nach Hause zu kommen, und eine eingetretene Tür oder ein aufgebrochenes Fenster vorzufinden! Gerade in der dunklen Jahreszeit nehmen die Einbrüche stark zu. Auch wenn Sie verständlicherweise erstmal den Schreck verdauen müssen, sollten Sie umgehend ein paar Maßnahmen ergreifen.

Laut Rechtsanwalt Dr. Tobias Busch aus Frankenthal gilt bei jedem Einbruch:
„Grundsätzlich sind Einbruchsopfer verpflichtet, sowohl der Polizei und dem Versicherungsunternehmen den Schaden unverzüglich nach Kenntnis von dem Einbruch anzuzeigen und eine Liste der gestohlenen Gegenstände vorzulegen. Unverzüglich heißt: Ohne schuldhaftes Zögern. Daneben müssen sie Auskunft über die Umstände erteilen, die zur Feststellung des Versicherungsfalls und des Umfangs der Leistungspflicht erforderlich sind. Weiterhin müssen sie jede Untersuchung über Ursache und Höhe des Schadens und über den Umfang der Entschädigungspflicht gestatten, beispielsweise angeforderte Belege einzureichen oder zu beschaffen, sofern dies dem Geschädigten zugemutet werden kann.“

Stellen Sie einen Antrag auf Baukindergeld – jetzt!

Der Staat fördert zehn Jahre lang Ihre eigene, eigengenutzte Immobilie mit regelmäßigen Zuschüssen, sofern in Ihrem Haushalt mindestens eine Person unter 18 Jahren lebt, die einen Anspruch auf Kindergeld hat. Ob es sich dabei um ein Haus oder eine Wohnung handelt, um einen Neubau oder eine Bestandsimmobilie, und welche Quadratmeterzahl die Immobilie hat, spielt dabei überhaupt keine Rolle! Um die jährlichen Zahlungen zu erhalten, müssen Sie im KfW-Online-Zuschussportal einen Antrag stellen. Bereits seit dem 18.09.2018 ist es möglich, dieses sog. „Baukindergeld“ bei der KfW-Bank zu beantragen – allerdings erst, nachdem Sie in Ihre neu erworbenen bzw. neu gebauten vier Wände eingezogen sind.